Was ist der neue Honda Civic eHev für ein Auto? Super! Mehr? Lesen Sie den Artikel! Auch die 50. Generation des Civic, die ihren 11. Geburtstag feiert, bleibt ihrer sportlichen Linienführung treu. Zum Glück haben die japanischen Designer kein Science-Fiction-Monster nachgebaut. Und diese Flachheit, der niedrige Kurvenschwerpunkt und die Stabilität sind durch nichts zu ersetzen. Ein betonhartes Chassis oder extra komplizierte Lösungen sind hier nicht nötig. Das Auto ist flach, das Gewicht gering, sodass es wie auf Schienen in der Kurve liegt. Und die Federung ist zudem recht komfortabel. Das ist mit den heutigen SUVs, insbesondere Elektrofahrzeugen mit über zwei Tonnen Gewicht, nicht möglich.
Aber gehen wir einen Schritt zurück. Ich finde, die vorherige Generation war auch großartig. Obwohl ich immer noch Ich konnte es mit einem 1,5 VTEC Turbomotor und einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausprobieren. Und er wird von einem Zweiliter-Benzinmotor im Atkinson-Zyklus und zwei Elektromotoren mit CVT-Getriebe angetrieben – anders als mit Hybridantrieb gibt es ihn nicht zu kaufen. Wussten Sie, dass bisher mehr als 27 Millionen Civics verkauft wurden?
Die Außenseite
Das Äußere des Civic besticht aus jedem Blickwinkel durch seine klaren Linien. Nichts Ausgefallenes, nichts Ausgefallenes. Tatsächlich waren sogar die Design-Samurai im Urlaub.

Von vorne wirken der untere Kühlergrill und der Spoiler sehr markant und seriös. Erwähnenswert ist hier die niedrige Position des Nebelscheinwerfers, die bei schlechten Sichtverhältnissen sehr nützlich ist. (+ 1 Punkt für die praktische Anwendbarkeit). Die elegant vom zentralen Kühlergrill nach oben gezogenen LED-Scheinwerfer suggerieren stets Dynamik. Das sieht man bei vielen Autos, aber es funktioniert immer. Die Wölbungen der Motorhaube sind nicht nur steif, sondern setzen die Linie des Kühlergrills auch auf coole Weise fort.

Von der Seite betrachtet, denke ich, sind wir angekommen. Dies ist die zeitlose Form des sportlichen Automobils. Liebe Autohersteller, Sie sollten diese bauen. Das ist immer noch sehr schön, sehr dynamisch. Normalerweise sieht man sein Auto auf dem Parkplatz und lächelt.
Dieses Auto will los. Es ist sprungbereit und liegt auf dem Asphalt. Eine relativ lange Nase, ein geschwungenes Heck mit dezentem Spoiler, ein flaches Dach. Eine gerade Gürtellinie, die am Ende nach oben schwingt und angenehme Rundungen. Was braucht man mehr? Und diese blaue Farbe! Wahnsinn. Echt cool!

Auch von hinten wirkt das abfallende Ensemble sehr sauber. Die bis unter den Heckspoiler reichende Leuchte ist modern und sieht gut aus. Die Stoßfängerlinie wirkt eher gefällig als sportlich.

Wenn wir schon dabei sind, öffnen wir gleich den Kofferraum, der mit über 400 Litern durchaus ordentlich vollgepackt werden kann.
Und drinnen?

Auch innen ist es angenehm geräumig. Vorne ist viel Platz, hinten reicht mein Kopf mit 193 cm zwar bis zur Decke, meine Knie passen aber rein.

Die Sitze sind auch auf langen Strecken sehr bequem und der Seitenhalt ist hervorragend. Das ist ein Muss, denn man kann richtig tief in die Kurven fahren.

Das volldigitale und individuell anpassbare Armaturenbrett ist absolut trendy und wird Gadget-Fans begeistern. Man kann wirklich fast alles herausfinden. Vielleicht lag es nur an mir, aber die Wassertemperatur konnte ich nicht zaubern. Glücklicherweise ist die Klimaregelung mit sehr geschmackvollen Knöpfen und Tasten ausgestattet. Es gibt genügend Ablagefächer und Getränkehalter, das Handschuhfach ist allerdings recht klein. Positiv ist hingegen die kabellose Handy-Ladestation.

Das CVT-Getriebe wird über Tasten bedient, den Hebel habe ich etwas vermisst. Die Klappen hinter dem Lenkrad regulieren lediglich die Rückmeldung. Der gesamte Innenraum ist sehr hochwertig, schön verarbeitet, angenehm. Alles hat ein sehr gutes Tast- und Schaltgefühl.

Wir finden alles auf dem zentralen Display, und auch Android Auto und Apple Carplay machen ihren Job gut. Das Menüsystem ist einfach, logisch, übersichtlich und leicht zu bedienen. Mein Lieblingsmenüpunkt war „Fahrtrichtung“, wo ich verfolgen konnte, wohin die Energie fließt. In der Stadt fährt der Civic, wenn möglich, im EV- oder rein elektrischen Modus. Das bedeutet, er stößt keinerlei Schadstoffe aus, ist aber direkt, flexibel und unglaublich leise.
Bei starker Beschleunigung schaltet die Elektronik in den Hybridmodus, d. h. der Elektromotor treibt die Räder an, während der 2.0-Liter-Vierzylinder Atkinson-Zyklusmotor und erzeugt die benötigte elektrische Energie. Bei konstanter Geschwindigkeit des Civic (z. B. auf der Autobahn) sorgt der Verbrennungsmotor für sparsamen und dennoch effizienten Vortrieb, wobei der Elektromotor nur bei Bedarf „aushilft“. Bei schnellerer Fahrt und hohem Leistungsbedarf schaltet das Steuergerät nahtlos zurück in den Hybridmodus und die Leistung des Elektromotors steht voll zur Verfügung.
Lasst uns endlich loslegen!
Starten wir den Civic, natürlich ohne Schlüssel, per Knopfdruck. Was mich störte, war, dass man im Leerlauf den Motor nicht mit Gas anheizen konnte. Egal wie fest ich aufs Gas drücke, es passiert nichts. Ich denke, das ließe sich mit Software leicht beheben. Also, liebe Hondas, bitte!

Los geht’s! Auffällig ist die sehr gute Griffigkeit des Multilenkrads, wir sitzen recht tief. Das Auto umschließt uns. Der sehr starke Hybridantrieb bewegt das anderthalb Tonnen schwere Chassis mühelos. Die zusätzliche Steifigkeit des Autos kommt in Kurven und in puncto Rückmeldung gut an. Interessant ist, dass sie die elektrische Servolenkung so reaktionsschnell gestalten konnten. Herzlichen Glückwunsch an die japanischen Ingenieure! Der Civic gleitet sehr leise dahin. Selbst bei Autobahngeschwindigkeiten muss man nicht mit erhobener Stimme sprechen. Auch der adaptive Tempomat und der Spurhalteassistent verrichten ihre Arbeit gut, selbst auf schmutzigen Straßen, auf denen der Lack kaum zu sehen ist. Erwähnenswert ist hier noch die im Wischerblatt integrierte Scheibenwaschanlage, die sehr clever, sparsam und schnell sauber ist.

Selbst im ECO-Modus ist das Auto recht wendig, das kommt einem 123 Jahre alten Merci 200D nicht gleich... für alle, die sich noch erinnern. Aber wenn wir es in den Sportmodus schalten, ist es, als würde man „die Sau rauslassen“. Es ist so dynamisch. Die Elektromotoren haben 184 PS, und von 0 auf 100 geht es in 7,9 Sekunden. Und seien wir ehrlich, das reicht für alles. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt, und mehr braucht man nie. Eine Sache ist merkwürdig: Wenn ich im Sportmodus aufs Bodengas drücke, überlegt der Fahrer mindestens 1-2 Sekunden, bevor er sich in den Sitz drückt. Dann geht es wie verrückt, aber diese Verzögerung könnte wirklich behoben werden. Außerdem gibt es da ein bisschen Bauernblindheit, im Sportmodus hören wir einen sehr kräftigen Motorsound aus den Lautsprechern, aber das ist wahrscheinlich auch schon alles.
| Motor | 2.0 l. Atkinson-Zyklus |
| voll. | 143 PS 6000 U/min |
| Drehmoment | 186 Nm 4511 U/min |
| Elektromotor | |
| voll. | 184 LE |
| Drehmoment | 315 Nm |
| Beschleunigung 0-100 km/h | 7,9 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 180 km/h |
| Testdurchschnittsverbrauch | 6,5l/100km |
| Testen Sie den Mindestverbrauch | 4,2l/100km |
| Hosszúsag | 4551mm |
| Szélesség | 1802mm |
| Höhe | 1408mm |
| Radstand | 2734mm |
| Umdrehen | 11,6 m |
| Kraftstofftank | 40 die |
| Gepäckträger | 410 die |
| Menge | 1533 kg |
Und dann kommt hier endlich eine kurvenreiche Strecke! Hier wurde der Civic geboren. Man kann ein plattes Auto in einer Kurve nicht imitieren. Ich weiß, ich habe schon darüber geschrieben, aber mit dem so niedrigen Schwerpunkt und dem so steifen Fahrwerk ist es ein wahres Vergnügen, mit diesem Auto Kurven zu fahren. Und deshalb musste man kein unbequemes, betonhartes Fahrwerk darunter bauen, damit es nicht wackelt. Nein. Die Federung war nicht einmal auf den Straßen von Budapest unbequem. Das gibt wirklich einen Vorgeschmack auf ein Auto. Wie fährt es sich? Komfortabel? Ja. Stabil? Ja. Schön? Ja. ….Teuer? Nun ja. 12,5 Millionen Forint sind nicht viel. Aber ein Mildhybrid-Focus beginnt bei 10,5 Millionen, ein Plug-in-Hybrid-Astra beginnt bei 15 Millionen Forint. Es ist also viel Geld, aber nicht teuer.

Und normalerweise spüre ich das nicht bei jedem Testwagen, aber bei diesem hier sollte es so sein. Wirklich.
Honda hat es wirklich richtig gemacht. Sie feiern ihr 50-jähriges Jubiläum mit der 11. Generation des Civic.
Und dabei haben wir noch gar nicht über das Honda SENSING-Paket gesprochen, das wirklich für ein hohes Maß an Sicherheit sorgt, oder die neuen Ultraschallsensoren, die mehr als nur Metall erkennen können. Honda hat wirklich all sein Wissen und Talent in dieses Auto gesteckt. Und man spürt, dass sie es mit Freude gemacht haben! Ein Mann vor der Maschine! Und kein Mechaniker darunter. Das wird bestimmt noch lange gut gehen. Bleibt nur noch ein Wunsch: Ach, wenn ich doch nur den neuen Type R ausprobieren könnte!


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