KIA präsentierte den KIA Stonic in Ungarn im wunderschön renovierten Schloss Klebersberg. Auf der Pressekonferenz erfuhren wir, dass das B-SUV-Segment das am dynamischsten wachsende Segment auf dem europäischen Automarkt ist. KIA möchte mit dem Stonic möglichst viele Marktanteile in diesem Segment erobern.

Vor der Pressekonferenz hatten wir die Gelegenheit, mit Kim Dowen, dem Präsidenten von KIA Ungarn, zu sprechen. Kim ist ein unglaublich freundlicher und sympathischer Mensch. Er verriet uns nicht nur, dass der Herbst in Korea genauso schön ist wie in Ungarn, sondern verriet uns auch, dass der Stinger im November in Ungarn vorgestellt wird, worauf nicht nur die KIA-Mitarbeiter, sondern auch wir gespannt warten.

Das Design des Stonic ist wirklich gelungen. Nicht nur die dynamische Silhouette fällt ins Auge, sondern auch die feinen Details. Die Scheinwerfer, die Nebelscheinwerfer und ihre Nester, die Tigermaske oder die seitlichen Kunststoffabdeckungen – allesamt wunderschöne Details. Auch die Rückleuchten sind Meisterwerke und hochwertig verarbeitet.

Eine Fünf für Ergonomie
Sobald man einsteigt, lässt sich der Sitz in wenigen Augenblicken in eine bequeme Position bringen; er bietet guten Seitenhalt und eine gute Oberschenkelauflage. Die Bedienelemente sind gut erreichbar, alles ist dort, wo man es vermuten würde. Wir bedienen die Dinge über Knöpfe und Drehregler, was ich immer noch besser finde. Ich finde es sicherer, wenn ich zum Beispiel bei 130 nicht auf einen Touchscreen tippen muss, um die Klimaanlage einzustellen, sondern den üblichen Drehregler oder Knopf berühren kann.

Bei einer Körpergröße von 193 cm war die Kopffreiheit hinten schon etwas knapp bemessen, bis ca. 180 cm ging es noch. Meine Knie passten jedoch bequem nach hinten.

Armaturenbrett und Lenkrad bestehen aus knarzendem Kunststoff, was wenig Freude bereitet, aber man bewegt sich ja auch nicht in der Premiumklasse. Der Kofferraum ist mit 352 Litern ausreichend und gut durchdacht und lässt sich gut beladen.

Lass uns gehen.
Aber wie bewegen 100 PS ein 1085 kg schweres Auto? Schon beim Losfahren fällt auf, wie feinfühlig die Steuerung ist. Das Getriebe schaltet sanft, die Bremse ist leicht zu betätigen. Der Stonic springt problemlos an, nur mit der Kupplung und ohne Gas. Der 1.4-Liter-Motor schaltet das Getriebe einwandfrei. Bei einer Steigung mit Klimaanlage ruckelte das Auto im vierten Gang nicht einmal bei 30, obwohl die Gänge nicht besonders kurz erschienen. Ich wollte das Auto, das 5000 km gefahren war, nicht wirklich hochdrehen, aber es dreht bis 15 gut, und darüber hinaus wird es nicht unnötig. Dieses Testauto hatte 17-Zoll-Stahlfelgen, was sein Verhalten definitiv verbessert. Aber mit den XNUMX-Zoll-Leichtmetallfelgen sieht der Stonic viel ansehnlicher aus.
Nach der kurzen Probefahrt würde ich das Fahrverhalten des Autos am besten mit dem Wort „garantiert“ beschreiben. Wie die Mitarbeiter von KIA sehe auch ich eine große Beliebtheit des Stonic voraus.

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