Gespräch mit Dowan Kim, Präsident von Kia Ungarn

In Nachrichten

Bei der Kia Stonic-Präsentation Ende September bei mildem Herbstwetter wurden die eingeladenen Journalisten in freundlicher Atmosphäre im wunderschön renovierten Klébersberg-Herrenhaus empfangen. Während des Treffens trafen wir den Präsidenten der ungarischen Kia-Repräsentanz, Herrn Dowan (David) Kim, und genossen einen Begrüßungskaffee im Garten.

Gespräch mit Dowan Kim
Kim Dowen, Präsident von KIA Ungarn, und Geschäftsführer Norbert Nagy vor dem neuen KIA Stonic

 

Dowan sprach gerne über die hervorragenden Produkte des von ihm vertretenen Autoherstellers, darunter auch über den heute vorgestellten SUV-Pkw Stonic B.

David sprach uns an und fragte, wie uns die Autos gefielen. Nicht nur aus Höflichkeit, sondern auch, weil die über 100 in der vorangegangenen Viertelstunde geschossenen Fotos dies bestätigten, äußerten wir unsere Zufriedenheit. Das Design des neuen Mittelklasse-SUV sei sehr gelungen. Die zur Präsentation mitgebrachten weiß-orangen und roten Autos zeugten von der gelungenen Farbwahl und der Einheit von Farbe und Form. Nach der kurzen Fragerunde hätten wir weitermachen können, doch als Journalisten war der Rollentausch ungewohnt, sodass auch wir, nicht nur der Ordnung halber, Fragen stellten.

Wie lange arbeiten Sie schon in Ungarn?

Ich bin im Februar dieses Jahres angekommen, nachdem ich die letzten zwei Jahre in der Zentrale in Seoul und davor vier Jahre in der Moskauer Niederlassung gearbeitet hatte.

Wie fühlen Sie sich in Budapest?

Ich mag die Stadt sehr. Ich war schon in Prag, Rom und mehreren europäischen Städten, aber Budapest hat mich positiv überrascht. Es ist eine angenehme, lebenswerte Stadt.

Das Interview entwickelte sich zu einem Gespräch. Aus dem vorangegangenen Dialog hätte man schließen können, dass der Präsident nicht nur Respekt für die fernöstliche Kultur zeigte, sondern auch in all seinen Bewegungen, Antworten und sogar Fragen zum Ausdruck kam. Die Details, die er erzählte, und die freundlichen Fragen, die er während des Interviews stellte, das sich zu einem Gespräch entwickelte, machten deutlich, dass es mehr als nur Höflichkeit war. Er würdigte mit aufrichtiger Freude das Wetter, das die Veranstaltung zu einem wahren Highlight machte, und sagte, dass der Herbst in Korea genau so sei. Er ermutigte uns, wenn möglich im Herbst nach Korea zu reisen, da das Wetter dann am schönsten sei.

Gespräch mit Dowan Kim
Die Stonics machten in der wunderschönen Umgebung eine gute Figur

KIAs Marktposition

Natürlich sprachen wir über Autos, Autofabriken und den Markt. Trotz der Fusion sind Kia und Hyundai Konkurrenten auf dem Markt. Hyundais Marktanteil von 50 % auf dem koreanischen Markt ist unerreichbar, aber in Ungarn und einigen anderen Märkten haben sie ihre befreundete Konkurrenz überholt. Sie sind sehr stolz auf ihre Errungenschaften. Es war eine gute Entscheidung, ein europäisches Designbüro zu eröffnen, und die einzigartige 7-Jahres-Garantie trägt ebenfalls dazu bei, den Namen KIA sowohl auf dem Weltmarkt als auch auf dem europäischen und dem heimischen Markt immer stärker zu machen. Wir sprachen über ein oder zwei Besonderheiten des heimischen Automarktes, wie stark die Anziehungskraft „deutscher Autos“ und Prestigemarken nach wie vor ist. Kia konzentriert sich auf „Werte“, das spektakuläre Design, die flexible Motorenpalette, das modernste Sicherheitspaket und die 7-Jahres-Garantie zeigen, dass sie ihre Autos trotz des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses nur für eine Nutzungsdauer von 3 Jahren herstellen.

Im Gespräch wurde zudem deutlich, dass es dem Präsidenten auch bei einem solchen Anlass wichtig ist, Feedback zu erhalten und sich die Meinung der Kunden anzuhören. Auch negative Meinungen sind wichtig, da diese je nach Möglichkeit verbessert werden können. Zu diesem Zeitpunkt – vielleicht auch nur, weil die offizielle Präsentation begonnen hatte – verhielten wir uns bereits etwas zu höflich und verschwiegen, dass die Rückbank des neuen Stonic mit 190 cm nicht mehr bequem ist. Bei der anschließenden Probefahrt fielen uns jedoch keine weiteren negativen Punkte auf. In Dowan Kim lernten wir jedoch einen sympathischen, direkten Manager kennen, der stolz auf die Produkte des von ihm vertretenen Unternehmens ist und der dabei nicht in erster Linie auf die verkauften Stückzahlen, sondern auf seine zufriedenen Kunden stolz ist.

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