Audi in Frankfurt – die Macht ist mit ihnen

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Audi hat in Frankfurt gleich mehrere Neuheiten vorgestellt. Dazu gehören der bullige RS4 Avant, der heckgetriebene R8 V10 RWS mit 540 PS ohne Turbo. Und die große Neuigkeit: der selbstfahrende Aicon.

Audi hat in Frankfurt den neuen RS 4 Avant vorgestellt. Der sportliche Kombi verfügt über einen 2.9-Liter-TFSI-Motor mit 450 PS und 600 Nm Drehmoment. Der V6-Biturbo überträgt seine Kraft über den serienmäßigen quattro-Antrieb auf alle vier Räder.

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Bei der Gestaltung des Exterieurs des Fahrzeugs ließ man sich stark von den Details des Audi 90 quattro IMSA GTO inspirieren.

Die Karosserie ist 4 mm breiter als beim Standard-A30 Avant. Der riesige Singleframe-Grill und die Lufteinlässe dominieren die Front. An den Seiten unterbrechen dezente Rundungen die anmutigen, aber kraftvollen Linien. Am Heck runden dezente Spoiler, ein Diffusor und ovale Auspuffrohre den Look ab.

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Doch wofür reichen 450 PS? Für den Sprint auf 4,1 km/h in 100 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h, es sei denn, man bestellt das RS-Dynamikpaket. Dann liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 280 km/h. Das Drehmoment, 170 Nm mehr als beim Vorgänger, steht zwischen 1900 und 5000 U/min zur Verfügung.

Der RS4 Avant kommt Anfang 2018 zu den deutschen Händlern und startet zu einem Preis von 79,000 Euro.

Der andere kraftvolle Audi ist der R8 V10 RWS mit Hinterradantrieb.

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Sowohl vom Coupé als auch vom Spyder werden nur 999 Exemplare gebaut. Bei diesem Auto dreht sich alles um Fahrspaß. Der V10-Mittelmotor und der Heckantrieb bringen das Flair des R8 LMS auf die Straße. Eine Plakette im Inneren weist auf 1 von 999 hin.

Der V10-Saugmotor leistet 540 PS und 540 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt das Coupé in 3,7 Sekunden auf 3,8 km/h, der Spyder in 320 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 318 km/h. (Der Spyder erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von XNUMX km/h.)

Und zum Schluss noch ein Muss für jeden großen Hersteller: der Audi Aicon, Audis selbstfahrendes Elektro-Konzeptauto. Der Viertürer kommt ohne Pedale und Lenkrad aus, die Sitze sind verstellbar. Die Reichweite soll zwischen 700 und 800 Kilometern liegen.

Aber über ein Konzeptauto, das von weit her kam, kann man viel sagen.

Audi bezeichnet den Aicon als Designstudie, Technologiedemonstration und Mobilitätskonzept. Er nutzt alles, was eine autonom fahrende Luxuslimousine der Zukunft bieten kann. Eine Designstudie mit mutigem Viertürer und 2+2-Sitzlayout. Und eine Technologiedemonstration mit innovativer Antriebs-, Fahrwerks- und Digitalwelt. Und eine Mobilitätsstudie, mit der Audi die Welt von morgen präsentieren will, in der Tür-zu-Tür-Transportation mit dem Luxus der First Class eines Flugzeugs kombiniert wird.

Aicon ist sehr groß

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Der Aicon ist 5444 mm lang, 2100 mm breit und 1506 mm hoch. Sein Radstand beträgt 3470 mm. Damit ist er 240 mm länger als die Langversion des Audi A8.

Von vorne sehen wir eine Art elektrische Singleframe-Maske. Die Lufteinlässe werden durch ein Wabenmuster und eine spezielle 3D-LED-Beleuchtung ersetzt.

Von der Seite dominiert die riesige Kabine den Blick. Große Glasflächen und ein angenehmes Spiel mit Reliefs heben die 26-Zoll-Räder hervor. Die Türen öffnen sich in zwei Richtungen und projizieren eine einladende Matte vor die Passagiere. Hinten wie vorne ist eine Art Minimalismus erkennbar. Das Erscheinungsbild des gesamten Fahrzeugs ist sehr einheitlich.

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600 3D-LED-Pixel wurden an der Vorder- und Rückseite des Autos angebracht und bilden eine Art digitalen Bildschirm, der verschiedene Grafiken, Animationen oder Informationen in beliebigen Farben anzeigen kann. Mit einem Projektor können die Pixel auch auf die Straße projiziert werden. Was für eine interessante Lichtshow wäre das, wenn sich beispielsweise einige dieser Autos an einer Kreuzung treffen und anfangen würden, Lichtschwerter zu benutzen …

Fernlicht wird nicht mehr nötig sein. Der autonom fahrende Audi kann dank seiner Laser- und Radarsensoren auch im Dunkeln perfekt „sehen“. Steigt ein Passagier im Dunkeln aus, begleitet ihn eine Mini-Drohne und leuchtet ihm das Licht aus.

Aber wo ist die Regierung?

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Im Innenraum wird der enorme Platz durch das fehlende Lenkrad noch verstärkt, und die vielen Glasflächen verstärken das Raumgefühl zusätzlich. Auch der Kofferraum ist riesig, 660 Liter. Und es fehlt einfach alles. Kein Lenkrad, keine Pedale, keine Knöpfe. Nur ein großes Display.

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Steigt ein Fahrgast ein, erwacht der Innenraum zum Leben. Die Türinnenseiten werden in Licht getaucht, auf dem Frontdisplay erscheint eine Willkommensnachricht. Und eine Stimme verkündet: „Der Blaha-Lujza-Platz kommt.“ Natürlich war die Stimme nur ein Scherz. Doch wir fahren nicht mehr. Das Auto erkennt den einsteigenden Fahrgast anhand seines Telefons und aktiviert seine persönlichen Einstellungen. Nur noch das Ziel eingeben, und schon geht es los.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit dem Auto zu kommunizieren. Man kann per Berührung oder Sprache kommunizieren. Am spannendsten ist jedoch die Augensteuerung. Wir wählen die gewünschten Einstellungen per Blick aus und stellen sie dann per Hand oder Sprache ein. Unterwegs können die Passagiere dann tun und lassen, was sie wollen. Sie müssen nicht selbst fahren. Aber was ist mit denen, die, oh mein Gott, gerne Auto fahren? Nun, für die ist dieses Auto nicht gedacht.

Eine neue Welt

Solche Autos werden künftig auch untereinander kommunizieren und ihren Verkehr koordinieren. So kommt es in einer „besseren“ Welt beispielsweise nicht mehr zu plötzlichen Bremsungen oder Unfällen, zumindest solange alles funktioniert. Und über längere Strecken wird die Geschwindigkeit von 130 km/h dauerhaft gehalten.

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Den elektrischen Antrieb übernehmen vier Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse. Das Batteriepaket befindet sich im Unterboden. Die vier Motoren liefern insgesamt 260 kW und 550 Nm. Jedes Rad verfügt über einen separaten Motor mit eigenem Steuerprinzip und sorgt so für einen variablen quattro-Antrieb. Dank des 800-Volt-Hochvoltsystems des Aicon lassen sich die Batterien in 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen. Auch kabelloses Laden ist möglich.

Die aktive Federung des Fahrzeugs ist auf maximalen Komfort abgestimmt. Eine der Hauptaufgaben der Bremsen ist die Energierückgewinnung. Darüber hinaus verfügt der Aicon über eine Allradlenkung, sodass der Wendekreis des Autos mit einem Radstand von 3 Metern nur 8 Meter beträgt.

Der Audi der Zukunft versucht also, auf diese Weise maximalen Komfort und Sicherheit zu bieten. Ich frage mich, wie das im Betrieb aussehen könnte?

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