Torqeedo integriert die Hochleistungsbatterie des BMW i3 in den elektrischen Antriebsstrang von Schiffen – das ganzheitliche Nachhaltigkeitskonzept von BMW i geht neue Wege.
Mit zukunftsweisender Technologie und integriertem Ansatz bleibt BMW i auch weiterhin eine treibende Kraft für nachhaltige Innovationen. Darüber hinaus dient die für den i3 entwickelte Hochvoltbatterie künftig nicht nur dem emissionsfreien Straßenverkehr, sondern auch der Mobilität auf dem Wasser. Das BMW Group Werk in Dingolfing beliefert das deutsche Unternehmen Torqeedo mit Lithium-Ionen-Batterien. Als Hersteller von Schiffsantrieben nutzt das Unternehmen diese zur Energiespeicherung in seinen leistungsstarken Deep Blue Elektroantrieben. Torqeedo wurde 2005 in Starnberg gegründet und hat sich heute zu einem der weltweit führenden Anbieter von Elektro- und Hybridantrieben entwickelt. Die Antriebssysteme kommen in Motorbooten zwischen 1 und 160 PS, Segelyachten und kommunalen maritimen Anwendungen wie Fähren und Wassertaxis zum Einsatz.
Automobiltechnik auf dem Wasser

BMW i Hochvoltbatterien sind integraler Bestandteil einer umweltfreundlichen, kostengünstigen und leisen Lösung, die eine Alternative zu herkömmlichen Schiffsantrieben bietet. „Torqeedos Entscheidung, BMW i Hochvoltbatterien für das Deep Blue Antriebssystem zu verwenden, ist ein weiterer Beleg für unsere Fähigkeit, die Antriebssysteme der Zukunft zu entwickeln, ohne Kompromisse bei Leistung, Innovation oder Nachhaltigkeit eingehen zu müssen“, erklärt Dr. Alexander Kotouc, Leiter Produktmanagement bei BMW i. „Der erfolgreiche Transfer neuester Automobiltechnologie auf das Wasser verdeutlicht den Wert eines integrierten Ansatzes, der für BMW i so wichtig ist.“
Die BMW Group entwickelt und fertigt Hochleistungsbatterien für Elektro- und Hybridfahrzeuge im eigenen Haus. Die Lithium-Ionen-Batterie des BMW i3 besteht aus acht Modulen mit jeweils zwölf Zellen. Auch die Stecker, Kabel, Überwachungssensoren sowie Heiz- und Kühlsysteme wurden speziell für BMW i entwickelt.
Leistungsstärkere und Plug-and-Play-Batterien

Die Fertigungs- und Entwicklungskompetenz der BMW Group bildet die Basis für den kontinuierlichen Innovationsprozess im Bereich der Batterietechnologie. Jüngstes Beispiel hierfür ist die aktuelle Hochvoltbatterie im BMW i3. Bei unveränderter Größe und Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell konnte die Kapazität um mehr als 50 Prozent auf 94 Ah bzw. 33 kWh gesteigert werden.
Dank der Plug-and-Play-Funktionalität der BMW i3 Batterien, die die Entwickler von Anfang an sichergestellt haben, ist die Technologie auch über die Automobilindustrie hinaus vielseitig einsetzbar. Torqeedo, Hersteller von Schiffsantrieben, nutzt BMW i Lithium-Ionen-Batterien für seine leistungsstärksten Motoren – in Innen- und Außenbordmotoren sowie Hybridsystemen – mit bis zu XNUMX PS. „BMW i Hochvoltbatterien bieten außergewöhnliche Zuverlässigkeit und Leistung für die Elektromobilität“, erklärt Christoph Ballin, Mitgründer und CEO von Torqeedo. „Sie ermöglichen es uns, hochwertige elektrische Antriebstechnologie und integriertes Energiemanagement für die Freizeit- und Berufsschifffahrt anzubieten.“
BMW i Batterien nicht nur in Gebäuden
Der innovative Einsatz von BMW i Hochvoltbatterien für den elektrischen Antrieb von Wasserfahrzeugen ist nur ein Beispiel für die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die stationäre Energiespeicherung. Hier steigern Batterien die Energieeffizienz von Wohn- und öffentlichen Gebäuden, indem sie erneuerbare Energie aus Solar- und Windkraftanlagen zwischenspeichern.
Darüber hinaus können die Hochvoltbatterien von BMW i nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer im Fahrzeug zu diesem Zweck wiederverwendet werden. Aus Nachhaltigkeitssicht ist die Wiederverwendung der Batterien deutlich sinnvoller als ein vorzeitiges Recycling. Aus diesem Grund hat die BMW Group bereits vor der Markteinführung des BMW i3 Szenarien für ein „zweites Leben“ der Batterien nach langer Nutzungsdauer im Fahrzeug entwickelt. Dieses Recycling spielt eine Schlüsselrolle bei der Energiewende – und damit auch bei der zunehmend nachgefragten Zwischenspeicherung erneuerbarer Energien.
Quelle: BMW

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