Jaguar hat die Vierzylinder-Version des F-Type vorgestellt. Der Ingenium-Vierzylinder-Turbomotor leistet 300 PS. Damit beschleunigt der F-Type in 5,4 Sekunden von 0 auf 60 km/h, ist dabei aber 16 Prozent sparsamer als der 340 PS starke V6. Wir haben den Sound noch nicht gehört, aber ich denke, viele werden den 16 Prozent Mehrverbrauch im Tausch gegen das Röhren des V6 in Kauf nehmen, obwohl der Hersteller angibt, dass besonderes Augenmerk auf die Auspuffoptimierung gelegt wurde. Natürlich wurden auch die CO2-Emissionen reduziert, hier liegen sie bei nur 163 g/km. Das Auto ist außerdem 52 kg leichter geworden.
300 PS und 400 Nm dürften jedenfalls für alles im Rahmen des Zumutbaren reichen. Der 2.0-Liter-Motor ist mit einem 8-Gang-Quickshift-Getriebe ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h, was durchaus ausreichend ist. Der 2.0-Liter-Vierzylinder ist Jaguars bisher stärkster Vierzylinder und hält auch den Leistungsrekord pro Liter, denn 150 PS/Liter sind ein guter Wert.

Günstigerer Vierzylinder-Jaguar F-Type
Der kleinste F-Type verfügt zudem über eine automatische Notbremsung, Verkehrszeichenerkennung, adaptiven Geschwindigkeitsbegrenzer und Spurhalteassistent. Die neue Version kommt im Frühjahr 2017 auf den Markt und wird (je nach Markt) ab 49.900 £ erhältlich sein.
Es ist eine interessante Frage, ob dies zu mehr F-Types auf den Straßen führen wird oder ob ein solches Modell nur aufgrund der EU-Normen notwendig war. Ich denke, dass 40 PS weniger, kombiniert mit einer Gewichtsreduzierung von 52 kg, nicht wirklich spürbar sind. Das ist eher eine Prinzip- oder sogar eine Imagefrage. Der V6 ist jedoch das schwerwiegendere Problem, würden wir meinen. Auf jeden Fall ist Downsizing für einen der ikonischen Sportwagen angekommen.

Abonnieren Autosajto.hu zu Ihrem Newsletter



