Eine Reihe von Verhandlungen, die wochenlang andauerten, waren endlich zu Ende, als General Motors verkauft Opel an PSA Für 2.2 Milliarden Euro.
Das Kerngeschäft von Opel hatte einen Wert von 1.3 Milliarden Euro, das Finanzgeschäft kostete 900 Millionen Euro.
Trotz des höher als erwarteten Kaufpreises zeigten sich die Investoren von Peugeot-Citroen erfreut, da die Aktien des französischen Autoherstellers nach der Veröffentlichung der offiziellen Nachricht stiegen.
Bis 1.7 will der PSA-Konzern Einsparungen in Höhe von 2026 Milliarden Euro erzielen. Erreicht werden soll dies vor allem durch die Reduzierung der Produktionskapazitäten, die Koordinierung der Beschaffung und die Senkung der Betriebskosten.
Damit wird der PSA-Konzern mit einem Anteil von 16.6 Prozent nach Volkswagen zum zweitgrößten Automobilhersteller Europas – noch vor dem ebenfalls französischen Renault.
Ihren Plänen zufolge soll das neue fusionierte Unternehmen jährlich fünf Millionen Autos produzieren und die seit 5 defizitäre Produktion von Opel und Vauxhall bis 1999 wieder profitabel sein.
Ein weiterer interessanter Aspekt des Deals ist, dass GM und die PSA-Gruppe bei der Entwicklung der Elektroantriebstechnologie zusammenarbeiten.
Einer Erklärung von MTI zufolge respektiert der französische PSA-Konzern die seinerzeit mit dem amerikanischen General Motors geschlossenen Vereinbarungen und Verträge, was auch für das Opel-Werk in Szentgotthárd gilt.

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