Am Wochenende erschienen neue Presseberichte über den Verkauf von Opel. PSA soll dafür bis zu zwei Milliarden Euro geboten haben. Obwohl die deutsche Regierung offiziell nicht an den Verhandlungen beteiligt ist, setzt sie alles daran, dass es in den drei deutschen Werken zu keinen Entlassungen kommt und Investitionen und Entwicklungen fortgesetzt werden.
Peugeot-Citroen hat bislang zugesagt, dass es bis 2018 keine Entlassungen geben werde und die Entwicklungen bis 2020 fortgesetzt würden.
Experten gehen davon aus, dass Citroen, das sich zum zweitgrößten europäischen Autohersteller entwickelt, langfristig zu Entlassungen gezwungen sein könnte, da das Unternehmen Mittelklassemodelle für denselben schrumpfenden europäischen Markt produziert.
Die größte Herausforderung wird die Kostensenkung und Rationalisierung der Produktion sein. Besonders gefährdet ist dabei das Werk Kaiserslautern, da dort Opel-Dieselmotoren produziert werden und PSA in dieser Technologie als fortschrittlicher gilt.
Fraglich bleibt weiterhin das Elektroautogeschäft von Opel und ob strategische Abteilungen nach Frankreich verlagert werden, wie es bereits in einem ähnlichen Fall der Fall war.
Presseberichten zufolge soll der Deal noch vor dem Start des Genfer Autosalons am 9. März unter Dach und Fach sein, doch ob alle damit zufrieden sein können, wird sich bald zeigen.

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