Der US-Konzern General Motors (GM) befindet sich laut der Nachrichtenagentur Reuters in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem französischen PSA-Konzern über den Verkauf seiner europäischen Tochter Opel.
Opel und Peugeot diskutierten bereits seit Jahren über die Möglichkeit einer Kooperation, doch letztendlich wurden nur wenige Modelle gemeinsam produziert.
Ein Peugeot-Sprecher bestätigte gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass Gespräche mit General Motors zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Gange seien. Opel äußerte sich zu dem Bericht nicht.
Interessant ist diese Transaktion auch deshalb, weil Opel im Geheimen an einer Strategie arbeitete, die die Marke in die Elektroauto-Sparte von General Motors umzuwandeln.
Auch aus ungarischer Sicht ist die Entscheidung nicht unerheblich, da die Zukunft des GM-Werks in Szentgotthárd davon abhängen könnte, wo im Jahr 2015 511 und im Jahr 2016 630 Motoren produziert wurden und mehr als 1 Menschen beschäftigt waren.
Die Frage ist, wie PSA das Unternehmen profitabel machen will, da Opel im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 1999 keinen Gewinn erzielen konnte.
Es besteht große Unsicherheit hinsichtlich der Transaktion: Wird das Unternehmen in zwei Teile aufgeteilt, was passiert mit der Elektroauto-Sparte, wird der Deal überhaupt zustande kommen?

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