Budapest, Freitag, 2017. Januar 27 (MTI) – Das Bürgermeisteramt hob am Freitagmorgen die zuvor wegen hoher Luftverschmutzung verhängten Beschränkungen für den Autoverkehr in Budapest auf.
Die Smog-Alarmstufe für die Hauptstadt wurde aufgehoben, aufgrund der unsicheren Wetterlage jedoch eine Informationsstufe angeordnet.
Das Bürgermeisteramt teilte MTI am frühen Freitag mit, dass aufgrund der deutlichen Verbesserung der Luftqualität und der seit vier Tagen anhaltenden deutlichen Verkehrsabnahme die Bedingungen für die Aufhebung der Alarmstufe erfüllt seien und daher die offiziellen Maßnahmen zur Einschränkung des Fahrzeugverkehrs aufgehoben würden.
Angesichts der Unsicherheit der Wettervorhersage hält sie es jedoch für gerechtfertigt, die Informationsstufe Smog-Alarm auszurufen, um eine weitere Verschlechterung zu verhindern.
Laut der Prognose des Nationalen Wetterdienstes wird sich die Luftqualität am Freitag im Tagesverlauf voraussichtlich verbessern. Insgesamt dürfte die für 24 Stunden berechnete durchschnittliche Staubkonzentration in der Luft jedoch zwischen der Informations- und der Warngrenze liegen. Die Luftqualitätsprognose für Samstag ist unsicher.
Basierend auf den verifizierten Ergebnissen der Messdaten vom Donnerstag erreichte die für 24 Stunden berechnete durchschnittliche Staubkonzentration in der Luft an keiner der derzeit in Betrieb befindlichen 10 Messstellen die Alarmschwelle und überschritt an der in Csepel-Királyerdő in Betrieb befindlichen Messstelle knapp die Informationsgrenze.
An drei Stellen gab es keine Probleme mehr mit der Luftqualität: In Budatétény, am Teleki-Platz und am Gilice-Platz im 18. Bezirk lag die Luftqualität unter dem Gesundheitsgrenzwert.
Um eine Verschlimmerung der Smogsituation in der Hauptstadt zu vermeiden und diese weiter zu verbessern, fordert Bürgermeister István Tarlós die Bevölkerung weiterhin auf, die Nutzung privater Fahrzeuge bei der Anreise zu Zielen in der Hauptstadt zu reduzieren oder wenn möglich ganz einzustellen und öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorrang zu geben. Sie sollten unnötigen Leerlauf der Fahrzeuge vermeiden, den Einsatz von Feststoff- und Ölgeräten reduzieren und die Betreiber von Dienstleistungs- und Produktionsanlagen ihre Staubemissionen reduzieren.
MTI

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