Budapest, Montag, 2017. Januar 23 (MTI) – Aufgrund der hohen Feinstaubkonzentration ist es ab Montagmorgen 6 Uhr verboten, im Verwaltungsgebiet von Budapest mit Fahrzeugen zu fahren, deren Zulassungsbescheinigungen den Umweltschutzklassencode 0; 1; 2; 3; 4 enthalten oder deren Zulassungsbescheinigungen keinen Umweltschutzklassencode enthalten – teilte das Bürgermeisteramt MTI am Sonntagabend mit.
Sie fügten hinzu: Basierend auf den Messdaten vom Sonntag überschritt die für 10 Stunden berechnete durchschnittliche Feinstaubkonzentration (PM24) an allen 10 in Betrieb befindlichen Messstellen in der Hauptstadt die Alarmschwelle (100 μg/m3), was bedeutet, dass die Feinstaubbelastung der Umgebungsluft der Hauptstadt am Sonntag in der gesamten Stadt gefährlich hoch blieb.
Angesichts der weiteren Verschlechterung der Luftqualität in der Hauptstadt sei es gemäß den vorläufigen Informationen vom Samstagnachmittag und der amtlichen Entscheidung vom Sonntagmorgen ab Montagmorgen 6 Uhr verboten, im Verwaltungsgebiet von Budapest mit Fahrzeugen zu fahren, deren Zulassungserlaubnis den Code für die Umweltschutzklasse enthält: 0; 1; 2; 3; 4 oder deren Zulassungserlaubnis keinen Code für die Umweltschutzklasse enthält, schrieben sie. Die Verkehrsbeschränkung gilt bis zu weiteren behördlichen Maßnahmen täglich von 6 bis 22 Uhr.
Die Verkehrsbeschränkung gilt nicht für die M0 Autoút, die durch das Verwaltungsgebiet von Budapest führt, und um den Durchgangsverkehr der Einwohner von Nagykovácsi und Remeteszőlős sicherzustellen, folgende Straßenabschnitte: Verwaltungsgrenze Budapest-Nagykovácsi út-Szépjuhászné út-Budakeszi út-Verwaltungsgrenze Budapest sowie Verwaltungsgrenze Budapest-Nagykovácsi út-Nagyrét utca-Máriaremetei út-Hidegkúti út-Budapest Verwaltungsgrenze.
Die Polizei wird die Einhaltung der Maßnahmen zur Einschränkung des Fahrzeugverkehrs überwachen und kann gegen Personen, die gegen die auferlegten Beschränkungen verstoßen, Geldstrafen von bis zu einhundertfünfzigtausend Forint verhängen.
Gemäß der einschlägigen Gesetzgebung wird die Feinstaub-Alarmstufe in Budapest erreicht, wenn die Feinstaubkonzentration (PM10) an drei Messpunkten im 100-Stunden-Durchschnitt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Alarmschwelle (3 µg/m24) überschreitet und gemäß den Wettervorhersagen am folgenden Tag keine Besserung zu erwarten ist.
Laut der Nachtprognose des Nationalen Wetterdienstes wird die Verschlechterung der Luftqualität am Montag moderater ausfallen oder mancherorts sogar zum Stillstand kommen, insgesamt dürften die durchschnittlichen PM10-Tageswerte aber weiterhin über oder nahe der Warngrenze liegen. In der ersten Wochenhälfte werden keine nennenswerten Änderungen des Wetters oder der Luftqualität erwartet, und auch die PM10-Werte werden um die Warngrenze verharren. Am Donnerstag könnte der etwas stärkere Wind die Luftqualität etwas verbessern, danach dürften die Schadstoffkonzentrationen aber wieder ansteigen, teilte das Bürgermeisteramt mit.
Um eine Verschärfung der Smogsituation zu vermeiden, forderte der Bürgermeister die Bevölkerung außerdem auf, die Nutzung individueller Fahrzeuge zu reduzieren oder wenn möglich ganz einzustellen, unnötige Leerlaufzeiten von Fahrzeugen im Stand zu vermeiden, öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorrang zu geben, den Einsatz von mit Feststoffen und Öl betriebenen Geräten zu reduzieren und Dienstleistungs- und Produktionsbetriebe aufzufordern, ihre Staubemissionen zu reduzieren.
Es wurde darauf hingewiesen, dass Hausmüll, mit Ausnahme von Papierabfällen und unbehandelten Holzabfällen, nicht verbrannt werden darf.
Der Erklärung zufolge könnte ein Drittel der Feinstaubbelastung der Hauptstadt im Herbst und Winter auf Haushaltsabfälle, hauptsächlich aus der Holzverbrennung, zurückzuführen sein, während ein Sechstel auf Verkehrsemissionen zurückzuführen ist. Verkehr und/oder vom Wind aufgewirbelter Staub tragen ebenfalls etwa 10 bis 20 Prozent zur Feinstaubbelastung der Hauptstadt bei, weitere 5 Prozent stammen aus dem Abrieb der Autoreifen. Gleichzeitig zeigen veröffentlichte Berechnungen, dass beispielsweise 30 Prozent mehr Aerosolpartikel aus dem Ausland nach Ungarn gelangen, als insgesamt in Ungarn ausgestoßen oder hier erzeugt werden.
Es wird empfohlen, dass gefährdete Bevölkerungsgruppen (Kinder, ältere Menschen, Kranke) auf Belüftung und den Aufenthalt im Freien verzichten. Das Einatmen von Staub verschlimmert den Zustand von Atemwegspatienten, insbesondere bei Asthma und Bronchitis, und verringert die Widerstandsfähigkeit der Lunge gegen Infektionen und toxische Substanzen.
Über die Messergebnisse und weitere Informationen können Sie sich auf der Website des Nationalen Luftverschmutzungs-Überwachungsnetzes informieren. http://www.levegominoseg.hu/automata-merohalozat Seite sowie auf der Website des Nationalen Wetterdienstes unter http://www.met.hu/levegokornyezet/varosi_legszennyezettseg/meresi_adatok/tajekoztato/ und http://www.met.hu/levegokornyezet/varosi_legszennyezettseg/elorejelzes/tajekoztato/ Seiten. Darüber hinaus auf dem Budapest-Portal (www.budapest.hu) und auf der Twitter-Seite der Metropolitan Municipality (twitter.com/fph_sajto) erhalten Sie aktuelle Informationen zur Smog-Warnung sowie im Kundenservicebüro des Bürgermeisteramts und außerhalb der Arbeitszeiten im Metropolitan Police Information Center der Metropolitan Municipality Police Directorate.

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