Der zu Recht beliebte BMW 4er wurde seit seiner Premiere im Jahr 2013 fast 400 Mal verkauft. Die aktuelle Überarbeitung betrifft vor allem Fahrwerk, Beleuchtung und Innenraum. Meiner Meinung nach ist es unnötig, ein schönes Fahrwerk zu verändern. Man könnte sagen: Was gut ist, warum sollte man es ändern?
Mal sehen, was sich ändert. An der Front bekommt er LED- statt Xenon-Leuchten. Sowohl die Scheinwerfer als auch die Nebelscheinwerfer werden LED-Leuchten sein. Auch die Rückleuchten werden LED-Leuchten sein, und die Stoßstange hat sich leicht verändert.
Im Innenraum wollte man die Atmosphäre mit verzinkten Einsätzen, einer hochglänzenden schwarzen Mittelkonsole und Chromknöpfen aufpeppen.
Es gibt zwei neue Lackierungen (Racing Blue und Orange Metallic), die nur für den 4er erhältlich sind. Höhere Ausstattungsvarianten erhalten zudem einen neuen Satz Alufelgen.

Das 4er Coupé und das Gran Coupé erhalten ein noch strafferes Fahrwerk, das laut Hersteller das Fahrverhalten noch sportlicher, aber dennoch komfortabel wie bisher machen soll. Die Umsetzung ist zwar schwierig, aber die BMW-Ingenieure sind, wie wir sehen werden, durchaus geschickt. Diese Entwicklung betrifft auch das M- und das adaptive Fahrwerk.
Die Motoren heißen 420i, 430i und 440i, die Benziner mit 184 bzw. 326 PS. Die Diesel sind 420d, 430d und 435d xDrive mit 190 bzw. 313 PS. Das Gran Coupé ist auch als 418d mit 150 PS erhältlich, der etwas untermotorisiert wirkt. Alle Versionen sind mit Allradantrieb erhältlich, der 435d ist jedoch nur mit xDrive erhältlich.
Die Navigations-Benutzeroberfläche verfügt wie bei Win 10 über gekachelte Symbole.
Der BMW 4er rollt also weiter. Das Coupé wird weiterhin in München gebaut, das Cabrio in Regensburg und das Gran Coupé in Dingolfing.

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