John Barreda zeigte auf der gestrigen Etappe nach San Salvador de Jujuy eine hervorragende Leistung und sicherte sich mit einem Sieg auf der Wertungsprüfung einen enormen Vorsprung vor seinen Konkurrenten, der ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu seinem ersten Dakar-Sieg sein könnte. Auch Stephane Peterhansel kam seinem 13. Dakar-Sieg einen Schritt näher, da Favorit Nasel Al-Attiyah mit seinem mit zahlreichen Problemen kämpfenden Toyota viel Zeit verlor und von der Spitze verdrängt wurde.
Der gestrige Tag brachte eine markante Veränderung in der Landschaft. Die Teilnehmer mussten gewaltige Berge mit rund 5000 Höhenmetern bewältigen, was sie am Ende des Tages völlig erschöpft zurückließ. Sie mussten durch Flussbetten und schnelle, aber sehr kurvenreiche Straßen navigieren und dann einen holprigen, anspruchsvollen Abschnitt vor der Ziellinie bewältigen. Dabei versuchten sie, sich von der Hitze abzukühlen, ohne auf dem Weg nach San Salvador de Jujuy zu viel Zeit zu verlieren.
Etappe 3 Zusammenfassung – Auto/Fahrrad – (San Miguel de… by Dakar
Joan Barreda hat seine Rivalen auf der dritten Etappe haushoch geschlagen. Schon auf den ersten Kilometern der Sonderprüfung erarbeitete sich der Honda-Fahrer einen enormen Vorsprung, den er ausbaute, und erreichte den ersten Kontrollpunkt 20 Minuten vor dem Favoriten Toby Price, der somit in der Gesamtwertung weit hinter Barreda landete. Eine weitere große Überraschung war die Leistung von Sam Sunderland, der 13 Minuten und 29 Sekunden nach dem Spanier ins Ziel kam, Paulo Goncalves in der Gesamtwertung überholte und sich so auf den zweiten Platz vorschob. Beim Fahren zeigte Stéphane Peterhansel die beste Leistung und kam als Erster in San Salvador de Jujuy an. Sébastian Loeb und Carlos Sainz liegen weiterhin in Führung, sodass die ersten drei Plätze Peugeot-Fahrer sind. Obwohl er lange Zeit führte, büßten Nasser Al-Attiyah und sein Teamkollege Giniel de Villiers aufgrund von Autoproblemen viel Zeit ein. Im Quad-Rennen holte Gastón González seinen ersten Etappensieg und rückte in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz vor, hinter dem neuen Spitzenreiter und Tagesfinalisten Ignacio Casale. In der Truck-Kategorie schließlich holte Eduard Nikolaev mit einem Kamaz seinen ersten Sieg, allerdings nur 3 Sekunden vor Martin Kolomy auf einem Tatra, der die Gesamtführung leider an Nikolaev verlor, der nur 48 Sekunden zurücklag.

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