Mercedes-AMG S E63 4MATIC+: die stärkste E-Klasse aller Zeiten

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Der neue Mercedes-AMG E 2017 63MATIC+ und der Mercedes-AMG S E 4 63MATIC+ kommen im März 4 in die Verkaufsräume. Die Modelle wurden im November auf der Los Angeles Auto Show erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Mercedes-AMG stattet die E-Klasse mit einem 4.0-Liter-V8-Biturbomotor aus und macht sie damit zur stärksten E-Klasse aller Zeiten. 612 PS waren in der E-Klasse damals noch nicht verfügbar.

                Genauer gesagt leistet der Mercedes-AMG E63 4MATIC+ 571 PS zwischen 5750 und 6500 U/min und 750 Nm zwischen 2250 und 5000 U/min. Der S bringt im gleichen Drehzahlbereich 612 PS auf den Asphalt und brutale 850 Nm zwischen 2500 und 4500 U/min.

Der S beschleunigt von 3,4 auf 3,5 km/h in 4 Sekunden (die anderen 4 Sekunden), wozu der Allradantrieb AMG Performance 63MATIC+ und das Neungang-Getriebe AMG SPEEDSHIFT MCT beitragen. Es gibt auch einen Driftmodus, der sicherlich viele Besitzer erfreuen wird. Der variable Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ überwacht ständig das Verhalten des Fahrzeugs und verteilt das Drehmoment entsprechend zwischen den Vorder- und Hinterrädern. Auf diese Weise ermöglicht er ein höchst sicheres Fahren und ermöglicht es, die Kurvengeschwindigkeiten bis an die Grenzen der Physik zu treiben. Der Driftmodus kann über das Programm „Race“ aktiviert werden, wodurch der Antrieb nur auf die Hinterräder übertragen und das ESP vollständig deaktiviert wird. Das Getriebe kann manuell mit den Schaltwippen hinter dem Lenkrad geschaltet werden. Erwähnenswert ist auch das mechanische Differenzial im E XNUMX XNUMXMATIC+, das den praktischen Wert eines Sportwagens erheblich steigert. Der S hat ein elektronisch gesteuertes Differenzial, obwohl der Hersteller angibt, dass es die Bremse nicht nutzt.

Die Lenkung verfügt über eine variable Geometrie, die bei niedrigen Geschwindigkeiten weniger Lenkbewegungen erfordert, während bei höheren Geschwindigkeiten größere Bewegungen erforderlich sind. Die Bremsen des S bestehen aus 6 x 390 mm großen Bremsscheiben mit 36 Kolben an der Vorderachse und 360 x 24 mm großen Bremsscheiben mit einem Einkolben-Bremssattel an der Hinterachse. Der E 63 4MATIC+ hat 360 x 36 mm große Bremsscheiben an der Vorderachse. Das AMG Carbon-Keramik-Bremssystem ist optional mit 402 x 39 mm großen Scheiben an der Vorderachse und 360 x 32 mm großen Scheiben an der Hinterachse erhältlich.

Noch mehr Spaß macht die Zeitenjagd mit der AMG Track Pace App: Teilen Sie Ihre Rennen auf Facebook, Vimeo, YouTube oder in der AMG Private Lounge. Die iPhone-App lässt sich sogar mit einer GoPro-Kamera verbinden.

Das Auto wiegt 1880 kg, weshalb wir es nicht als leicht bezeichnen können, aber das hervorragende Fahrwerk macht es auf jeden Fall agil. Das AMG-Sportfahrwerk basiert auf AIR BODY Control, sodass es trotz der harten Abstimmung auch für komfortables Fahren geeignet ist. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt, kann aber mit dem AMG Driver's Package auf bis zu 300 km/h erhöht werden. Das Auto versucht auch, sparsam zu sein, was es unter anderem durch die Zylinderabschaltung erreicht. Es ist interessant, dass Sparsamkeit auch bei einem Auto mit über 600 PS eine Rolle spielen kann, aber es scheint, dass der Besitzer mit ein paar solchen Extras besser schläft. Obwohl es auch stimmt, dass der Hersteller auf diese Weise die von der EU festgelegten Umweltstandards leichter erfüllen kann.

Beim Anschauen des Videos denke ich, dass sich dieser Mercedes auf der Rennstrecke nicht besonders gut anfühlt. Er ist eher ein brutaler Tourenwagen, der sich auf Serpentinen nicht schämt. Seine Linienführung ist jedoch faszinierend. Das ist es, was Mercedes wirklich versteht: Eleganz mit Sportlichkeit und Dynamik zugleich zu verbinden. Sie haben ihn etwas abgeflacht, er dehnt sich horizontal etwas aus, wodurch er noch sportlicher aussieht. Außerdem gibt es eine deutliche Wölbung auf der Motorhaube, der zusätzliche Platz wird für den V8 und die Turbos benötigt. Dies ist typischerweise ein Auto, das nicht aufs Gaspedal treten muss, sich nicht beweisen muss. Bei so einem ist man großzügig, denn jeder weiß, dass es keinen Gegner gibt. Natürlich gibt es etwas Stärkeres als alles andere, aber hier ist dieses Set viel kleiner.

Leider gefällt mir der Sound des Autos nicht so gut, obwohl er in natura vielleicht deutlich besser klingt als auf dem Video. Das Gluckern des V8 fehlt mir etwas, aber da gibt es bestimmt noch ein Auspuff-Kit, das das verbessern kann.

Ferrari-Produktionsstopp

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