Budapest, Dienstag, 2016. Juni 21 (MTI) – Die Ausstellung „Spiele in der Stadt“ ist ab Mittwoch im Óbuda-Museum in Budapest zu sehen. Gezeigt werden die Spielzeuge bedeutender ungarischer Bürger vor 1990, darunter Puppen, Autos, Bauklötze, Brettspiele, Miniaturpuppenhäuser und die Geschichte der Spielzeugproduktion.
Direktorin Noémi Népessy wies darauf hin, dass die Dauerausstellung des Museums mit der Betonung traditioneller Jungen-Mädchen-Spiele bricht und anhand von 1200 Objekten aus der Sammlung des Museums ungarische Bürgerspiele im Kontext der Stadt präsentiert.
Er erklärte, dass die Besucher die Themen Familie, Zuhause, Babys, Transport, Fabrik und viele weitere Themenbereiche kennenlernen können. Das Publikum kann die einzelnen Objekte und Themenbereiche kennenlernen, indem es sie in einen kulturhistorischen, psychologischen, bildungsgeschichtlichen und produktionstechnischen Kontext einordnet.
Der Direktor erinnerte daran, dass die Institution ihre Besucher bisher mit zwei Dauerausstellungen begrüßt hat, den „Drei Gesichtern einer Stadt“ und der „Goldberg-Textilsammlung“, der Goldberg-Ausstellung.
Er erinnerte daran, dass sich das 1973 gegründete Museum im Wesentlichen mit der Erforschung und Aufarbeitung der lokalen Geschichte beschäftigt. Der erste Direktor des Museums interessierte sich für die Spielkultur und begann, Objekte zur Spielgeschichte der Hauptstadt zu sammeln. Die Sammlung des Museums umfasst derzeit fast 7 bis 8 Objekte.
Er erinnerte daran, dass ihnen die 330 Quadratmeter große Fläche, auf der heute teilweise die neue Dauerausstellung untergebracht ist, vor drei Jahren von der Gemeinde überlassen wurde.
Der Schriftsteller István Csukás betonte: Das Spiel ist das Reich, das Werkzeug, das Ganze und die Welt der Kinder. Ein Werkzeug für das Kind, „um die Welt kennenzulernen und zu erobern, was die Hauptaufgabe der Kindheit ist“. Das Spiel trägt Geschichte und Tradition und bewahrt die Kindheit.
Annamária Vígh, Leiterin der Abteilung für öffentliche Sammlungen im Ministerium für Humanressourcen, sagte, dass die Besucher auf der Ausstellung auch die wichtigsten Unternehmen und Fabriken der Spielwarenindustrie kennenlernen könnten. Sie sagte, die Kuratoren hätten ein Thema gefunden, das auch für Erwachsene ein spannendes Erlebnis biete.
MTI

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