Der BMW 50 erschien vor 02 Jahren. Der Höhepunkt dieser Baureihe war der 2002 Turbo, dessen Retro-Look BMW auf dem diesjährigen Concorso d'Eleganza Villa d'Este präsentierte. Die Designlösungen des Autos erinnern deutlich an seinen 50 Jahre alten Vorgänger, die Designer haben ihn deutlich gespürt. Und da der Vorgänger auch heute noch gut aussieht – nicht nur für den erfahrenen Betrachter, sondern auch als dynamisches, spritziges Auto, das zu kurvenreichen Serpentinen einlädt –, ist seine moderne Neuinterpretation vielleicht umso wünschenswerter.
Es ist rätselhaft, warum Retro in den letzten Jahren so ein großer Erfolg war? Hersteller, die auf eine Geschichte zurückblicken können, auf den einen oder anderen historischen Erfolg, der diese mit gesundem Menschenverstand, ohne Kitsch, aber dennoch voller Energie neu zusammensetzt, haben fast sicher Erfolg. Sehnen sich die Kunden nach der Vergangenheit, als alles besser war? Oder ist es das fliegende Verb „Da war noch Stoff drin…“, das diese Welle beflügelt? Oder ist es einfach Mode? Ich weiß es nicht, aber es ist sicherlich eine gute Gelegenheit für Hersteller, immer wieder auf dieser Welle zu reiten.
Hier ist also der BMW 2002 Hommage. Zunächst einmal möchte ich meine große Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass!!! Sie ihn produzieren!!! Was das Konzeptauto antreibt, ist leider noch nicht bekannt, dem Klang nach zu urteilen handelt es sich jedoch nicht um einen Dreizylinder-Nähmaschinenmotor.
Seine Proportionen, der lange Radstand und die kurzen Überhänge laden zum Tanzen ein. Die riesige Spur und die Verbreiterung, die sie betont, singen gemeinsam: „Ich bin für Kurven gemacht!“.
Auf den ersten Blick könnte es sich sogar um ein Rennfahrzeug handeln. So wie der 2002 vor einigen Jahrzehnten viele Menschen überrascht haben dürfte, wird auch diese Studie nicht ohne Auswirkungen auf die Psyche eines Benzindämpfe einatmenden Autoliebhabers bleiben.
Die Nase mit ihrem tiefen Spoiler und den riesigen Lufteinlässen sorgt nicht nur dafür, dass die Reifen bei höheren Geschwindigkeiten den Asphalt berühren, sondern sieht auch verdammt gut aus. Das goldene Licht ähnelt deutlich dem Original, die gesamte Front ist gegliedert, aber dennoch sehr einheitlich.
Seitlich erkennt man die an der Bahn lehnenden Beinmuskeln eines Läufers, der auf den Startschuss wartet und sich anspannt – die wulstigen Kotflügelverbreiterungen lenken den Blick auf die 20-Zoll-Räder, deren Speichendesign ebenfalls in die Vergangenheit verweist.
Die Heckpartie wirkt auf mich eher wie ein modernes M-Design, aber das ist okay. Die vier brachialen Auspuffblenden, die Form der Leuchten, der relativ massive, aber dennoch markante Flügel – all das fügt sich zu einem kompakten, kraftvollen Ganzen zusammen.
Ein interessanter Design-Schachzug besteht jedoch darin, dass die Flächen unterhalb der Gürtellinie gegliedert, dynamisch und robust sind, während die Teile oberhalb der Gürtellinie eher schlicht und sehr klar gehalten sind, wodurch die Lebendigkeit des unteren Bereichs noch stärker hervorgehoben wird.
Die Hommage von 2002 war ein Hit. Sehen Sie sich ein kurzes Fabrikvideo über das Zusammentreffen von Vergangenheit und Zukunft an:
Hier ein kleines Nahaufnahmevideo, seine Stimme ist wirklich schön (es lohnt sich, die schöne Umgebung und die Wunder der geparkten Autos anzuschauen):

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