Vásárosnamény, Dienstag, 2016. April 12 (MTI) – Véda, das seit letztem Dienstag in Betrieb ist, hat weniger Verstöße und illegale Handlungen registriert als erwartet. Nach bisherigen Erfahrungen hat das intelligente Straßenkamerasystem eine abschreckende Wirkung – dies wurde am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Vásárosnamény bekannt gegeben, auf der der praktische Betrieb des Kameranetzwerks vorgestellt wurde. József Óberling, Leiter der Verkehrspolizeiabteilung des Nationalen Polizeipräsidiums (ORFK), sagte in der Zentrale des automatisierten Verkehrssicherheitsverarbeitungsinformationssystems (kafir) in Vásárosnamény, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen, dass bereits während der Testphase eine Verringerung der Geschwindigkeit der Fahrzeuge in der Nähe der Geräte spürbar gewesen sei und dieser Prozess sich auch nach der Scharfschaltung des Systems vor einer Woche fortgesetzt habe. Mit der Einrichtung des Kameranetzwerks installierte die Polizei 365 feste, komplexe Verkehrskontrollpunkte auf 134 unfallträchtigen Straßenabschnitten des Landes. Das System umfasst außerdem 160 mobile Geschwindigkeitsmesser. Die festen und mobilen Kameras wurden am 5. April landesweit in Betrieb genommen. Das komplexe Straßenkamerasystem und die dazugehörigen Systeme können verschiedene Verstöße dokumentieren: Die Kameras erfassen Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Überfahren von Verbotsschildern und können unter anderem das Überfahren der Begrenzungslinie, die Verwendung von Sicherheitsgurten, die Einhaltung der Regeln bezüglich der Haltespur, der Busspur, des Einfahrtsverbots und der vorgeschriebenen Fahrtrichtung der Autobahn überprüfen – erklärte József Óberling. Über weitere an das System angeschlossene Datenbanken könne man beispielsweise die technische Gültigkeit eines bestimmten Fahrzeugs überprüfen, das Bestehen einer obligatorischen Haftpflichtversicherung prüfen und auch Informationen zu seiner möglichen Nutzung seien verfügbar, fügte er hinzu. Die Bearbeitung von Verstößen und der Versand entsprechender Benachrichtigungen erfolgt durch die Datenverarbeitungszentren der Polizei in Vásárosnamény und Szombathely. Über die Funktionsweise des Systems sagte József Óberling, dass die von den Kameras vor Ort aufgezeichneten sogenannten Metadaten über das Datenübertragungsnetz an die Verarbeitungszentren übermittelt werden, wo die Entscheidung über den Verstoß praktisch ohne menschliches Zutun während der Verwaltung getroffen wird. Die Mitarbeiter in den Zentren überwachen den Betrieb der Systeme, prüfen die Fälle oder bestimmte Daten dazu, aber beispielsweise das Beifügen des Bescheids und der Ausdruck der Quittung liefen vollautomatisch, erklärte der Abteilungsleiter. MTI
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