Der AMG GLC erhält einen 3-Liter-V6-Biturbomotor mit 367 PS und 520 Nm Drehmoment. Mercedes will das Mittelklasse-SUV zwischen GLA und GLE positionieren und damit eine kleine Marktnische besetzen. Der GLC erhält AMG-Styling-Elemente, die ihm einen besonders heißen Look verleihen.
Die Motorleistung reicht für alles, die Beschleunigung ist sportwagenmäßig, 4,9 Sekunden auf 100. Leider beträgt das Leergewicht 1845 kg, und selbst die AMG RIDE CONTROL in Kombination mit AIR BODY CONTROL dürfte ihn nicht besonders agil machen.
Der Allradantrieb ist im Verhältnis 31/69 zwischen Vorder- und Hinterrädern aufgeteilt, was angenehm spielerisch sein kann. Der Stadtverbrauch wird mit 10,8 Litern angegeben. Ich bin gespannt, wie sich dieser Wert bei einer echten PSA-Messung verändert und wann sich dies bei den Autoherstellern durchsetzt. Allerdings achten Käufer dieser Kategorie weniger auf den Verbrauch, sondern eher auf die EU-Schadstoffemissionen von 189 g/km.
Ein weiteres interessantes Merkmal des Motors ist die NANOSLIDE-Beschichtung der Zylinderlaufbahnen. Diese Technologie stammt aus dem V1-Hybrid-Turbomotor der Formel 6 und trägt zur Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit des Motors bei. Auch das 9G-TRONIC-Getriebe wurde mit einer speziellen Steuerungssoftware an diesen Motor angepasst, was die Schaltvorgänge noch schneller macht.
Der Innenraum ist natürlich schön und hochwertig, auch wenn mich die Mittelkonsole nicht so überzeugt. Eleganz und Sportlichkeit wirken auf mich nicht stark genug. Auch an die hervorstehende, nicht verschwindende Mittelkonsole habe ich mich noch nicht gewöhnt. Mich würde die Meinung der Kunden interessieren.
Aber seine Stimme ist immer noch da:
Die Verteilung beginnt im Juni 2016.

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